NOLOGY Engineering trat Anfang der neunziger Jahre mit einem neuartigen Zündsystem auf den Markt. So wurde 1992 bei den Slick50 Nationals eine Ihrer Zündanlagen in den Top-Fuel Dragster von Jack Clark eingebaut und sein Fahrer Mike Dunn stellte damals einen Geschwindigkeitsrekord von 297,12 mph auf. Ab jetzt wuchs die Liste von erfolgreichen Teams und Fahrern, die NOLOGY-Hochleistungszündanlagen einsetzten. Joe Amato hatte mit 4.751sec. und 4.757sec. bei den Winter Nationals ´93 zwei der schnellsten Läufe überhaupt. Die neuesten Erfolge von Jack Clark´s Taco Bell Dragster mit 304mph belegen den Erfolg von NOLOGY ebenso wie Kenny Bernstein´s Budweiser mit 306mph.


EINFACH UND LOGISCH

Worin liegt also das Geheimnis dieses Erfolgs? Es ist die unkonventionelle Sichtweise bei deren Entwicklung von Zündsystemen. Wer jetzt an komplizierte High-Tech-Bauteile und mikroprozessorgesteuerte Einheiten denkt, wird vom "Hot Wire"-System enttäuscht. NOLOGYs Zündsystem präsentiert sich einfach und logisch, so daß Jedem die Vorteile klar werden. Die Arbeitsweise ist somit auch leicht erklärt: "Hot Wire" funktioniert im Prinzip wie eine Speichereinheit. Die von der Zündspule kommende Zündenergie wird im Kondensator des "Hot Wire" zwischengespeichert, bevor sie sich dann schlagartig im Bruchteil einer Sekunde an der Zündkerzenelektrode entlädt. Hat der Kondensator nun seine vorrätige Energie komplett abgegeben, beginnt der Kreislauf für die nächste Zündung von vorne. Und dies alles geschieht rasend schnell.

Zündfunke mit normalen Zündkabeln.

Auch die eigentliche Entladung ist etwa eine Million mal schneller als eine herkömmliche Spulenentladung. Die Brenndauer des resultierenden Zündfunkens beträgt nur noch den Bruchteil eines normalen Funkens. Warum arbeitet NOLOGY mit dieser extrem kurzen Brenndauer (vier Nanosekunden), wo doch normale Zündanlagen mit langen Brenndauern ( ein bis drei Millisekunden) arbeiten? Jeder, der in der Schule Physik hatte kennt die Formel für Leistung. Leistung ist Arbeit durch Zeit. Wer mehr Leistung hat braucht weniger Zeit um die gleiche Arbeit zu erledigen. Manche Hersteller wollen einem Glauben machen, daß eine längere Brenndauer die Zündleistung erhöht. Das ist falsch! Eine längere Brenndauer reduziert die Kraft / Energie an der Kerze ( P= W/t ). Wenn ein Motor 5000 U/min oder mehr dreht ist keine Zeit für einen langen Zündfunken. Es wird ein exacter Zündzeitpunkt vorausgesetzt - dagegen spricht eine lange Brenndauer. Der Zündfunke soll das Gemisch nicht irgendwann während seiner Brenndauer entzünden, sondern zu einem genau festgelegten Zeitpunkt, dem Zündzeitpunkt.


EXTREM KURZE BRENNDAUER

Durch die extrem kurze Brenndauer des NOLOGY-Hochleistungszündsystems ist der Zündzeitpunkt überaus präzise und die Entladung außerordentlich leistungsstark. Für die Praxis bedeutet das, daß nur der Bruchteil einer Kurbelwellenumdrehung reicht - weniger als 1° zu konventionellen 135° - um das Benzin- Luftgemisch zur Explosion zu bringen ( gemessen bei einer Drehzahl von 7500 U/min). Je kürzer und intensiver ein Zündfunke ist, umso positiver wirkt er sich auf die Verbrennung und somit auch auf die Leistungsentfaltung des Motors aus.

Zündfunke mit "Hot Wire" Zündkabeln.

Folgende Zahlen mögen die Leistungsstärke von "Hot Wire" belegen: Ein herkömmlicher Funke hat eine mittlere Temperatur von 1.000 bis 1.500°C bei einem Zündstrom von 0,1Ampere. Die Zündleistung beträgt 300Watt. Der "Hot Wire"-Funke erreicht dagegen eine Temperatur von über 55.000°C bei einem Zündstrom von 1.000Ampere. Die Zündleistung beträgt nun 100.000Watt. Diese extrem starke Plasmaentladung (vergleichbar mit einer Blitzentladung) sorgt für eine optimierte Entflammung und Verbrennung des Gemisches.

Besseres Startverhalten, höhere Leistung im gesamten Drehzahlbereich, mehr Drehmoment, eine bessere Verbrennung sowie weniger schädliche Abgase sind die erfreulichen Effekte dieses Zündsystems.